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JAVA-JOBS
intetra und Sun's Java sind ein tolles Team. Wir haben uns auf die Programmierung von JAVA Applets spezialisiert. Unserer Meinung nach ist die JAVA-Technologie die Grundlage für die Software im Intranet von morgen
Hier erfahren Sie alles Wissenswertes über das neue Kind aus dem Hause SUN-Microsystems. Was bietet Ihnen Java. Welche Vorteile haben Sie, wenn Sie Java einsetzen und wie wir Ihnen dabei helfen können.

Die Geschichte von JAVA
Der Hot-Java-Browser
Der Java Byte Code
Der Name Java
Das Erfolgsrezept von Java
Java Anwendungen laufen auf jeder Plattform
Das Einzigartige an Java
Nur 200k Größe
Java, das Betriebssystem der Zukunft
Keine Bloat Ware mehr
Java ähnelt C++
Keine Kopfschmerzen bei der Java Programmierung
Java unterstützt Netzwerk-Protokolle
Java aus dem Blickwinkel der Programmierer
Viren und Sicherheit
Java ist eine multi-threaded Sprache
Umwandlung von Source Code
Umwandlung von Java Code in Applikationen

 Im Jahr 1990 begann die Arbeit an JAVA. Die Idee dazu hatte eine Gruppe von Programmieren bei SUN. James Gosling undBill Joy wollten eine an C++ angelehnte Sprache, die eine bei weitem einfachere und für die Erstellung von kleinen speziellen Anwendungen geeignete Programmiersprache darstellt, entwickeln. Das Projekt beschäftigtete sich zunächst mehr oder minder erfolgreich mit Consumer Electronic Artikeln, interaktivem Fernsehen und sogenannten SETTOP Boxen, bevor es für den Einsatz im World Wide Web entdeckt wurde.

 Seit dem Jahr 1995 arbeitet dieses Gruppe nun in Richtung Internet. Die erste größere Anwendung der Java-Technolgie für das World Wide Web war der Hot-Java-Browser. Ein Internetbrowser (ähnlich Netscape), der während der Laufzeit in der Lage war, neue Protokolle und Datenformate anzubinden und zusätzlich zu diesen Möglichkeiten Java-Programme über das Netz ausführen konnte. Heute finden sich in nahezu allen WebBrowser Plugins für Java oder sind selbst schon in dieser Programmiersprache entwickelt worden.

 Der Java-Byte-Code, der plattformunabhängige Zwischenrepräsentator der Java-Sprache, führt ebenfalls zu neuen Entwicklungen im Bereich der Programmiersprachen und Compiler. So gibt es mitlerweile nich nur einen Compiler, der z.B ADA-Anwendungen in Java-Byte-Code überführt, große Datenbankhersteller haben bereits Java-Schnittstellen zu Ihren Datenbanken entwickelt (Sybase,Informix,Oracle).

 Der Name Java stammt übringens aus dem Altenglischen und bedeutet schlicht und einfach Kaffee.


 Das Erfolgsrezept von Java beruht auf seiner Plattform-Unabhängigkeit. Wenn Sie heute neue Anwendungen entwickeln möchten, muß diese für eine bestimmte Kombination von Hard- und Software geschrieben sein - so läuft z.B. eine Textverarbeitung, die für Windows entwickelt wurde, nicht unter UNIX. Wenn daher erreicht werden soll, daß alle Computer diese Anwendung nutzen können, muß eine dedizierte Version für jedes Betriebssystem entwickelt werden. Das ist kostspielig. Deshalb beschränken sich die meisten Hersteller darauf, eine begrenzte Anzahl von Plattformen zu unterstützen und ignorieren die anderen vollständig.

 Java durchbricht die enge Verbindung zwischen der Anwendung, dem Betriebssystem und der Hardware. Das heißt, daß Entwickler Anwendungen erstellen können, die auf jedem Computer ablaufen können - so, wie eine Web-Seiten von jedem Browser eingesehen werden kann. Programme, die in Java entwickelt wurden, werden nicht, wie üblich, als Maschinen-Code verteilt, sondern basieren auf einem bestimmten Format, das als Byte Code bekannt ist. Erst die Java Virtual Machine wandelt diesen Byte Code in Maschinen-Code um. Bei der Java Virtual Machine handelt es sich um eine weitere Software-Anwendung, die das Byte-codierte Java Dokument interpretiert und es in Befehle übersetzt, die sowohl Computer wie das Betriebssystem verstehen. Sie können sich die Virtual Machine als einen herkömmlichen Computer vorstellen, der in Software implementiert wurde. Java Virtual Machines sind derzeit für viele Betriebssystem und Prozessorplattformen verfügbar - und weitere befinden sich in Entwicklung.

 Das einzigartige an Java ist, daß es nicht nur in Bürocomputern eingesetzt werden kann. Da die Virtual Machine für jedes Microprozessor-basierende Gerät entwickelt werden kann, kann Java in allen Arten von Geräten wie Mobiltelefonen, Modems und künftigen TV-Systemen genutzt werden.

 Jede Virtual Machine kann in einemrelativ begrenzten Code - um die 200k - implementiert werden und ist bereits heute in den wichtigsten Web-Browsern integriert. Das heißt, das praktisch jeder ans Internet angeschlossene Computer Java Code ausführen kann, indem einfach ein aktueller Web-Browser genutzt wird.

 Langfristig gesehen geht man davon aus, daß die Java Virtual Machine das eigentliche Betriebssystem für alle Computer werden könnte, mit in Java geschriebenen Anwendungen, die über das Internet oder Intranet verfügbar gemacht werden.

Wovon zu guter Letzt ausgegangen wird, ist, daß Ihr ans Internet angeschlossene Computer keine Festplatte zum Speichern von unnötig aufgeblähter Software (Bloat Ware) mehr benötigt. Ihr System wird über das Netzwerk hinaus einfach auf das Internet zugreifen, um sich die Anwendungen zu holen, die für die augenblicklichen Belange benötigt werden.


Java ist laut SUN Micrososystems eine einfache, objektorientierte, robuste, sichere, architekturunabhängige, leistungsstarke, interpretierte, Thread-untstützende, dynamische Programmiersprache. Was bedeutet dies nun im Einzelnen:

 Die Java Programmierspracheähnelt C++. Es ist eine objektorientierte Sprache. Das heißt, Programmierer können modulare Applikationen (Objekte) schreiben, die sich aus Attributen, Daten und Methoden (Verhaltensweisen) zusammensetzen. Eine Anwendung erzielt Ihre Funktionalität durch die Kombination einer Vielzahl dieser Objekte - ähnlich eines Lego-Baukastens. Man kann sich dies wie folgt vorstellen: Ein Programmierer kreiert eine Reihe dieser Objekte (Lego Bausteine) die zur endgültigen Anwendung einfach zusammengefügt werden. Einzelne Objekte können in anderen Programmenwiederverwendet werden.

 C++ wird heute zur Entwicklung vieler populären Anwendungen genutzt. Jedoch verursachen einige, wenig genutzte Teile der Sprache den Programmierern Kopfschmerzen. Java hat diese Aspekte beiseite gelegt (wie z.B die Mehrfachvererbung) um es Programmierern zu ermöglichen, sich auf die Funktionalität der Anwendungen anstelle auf die komplizierten technischen Details der Sprache zu konzentrieren.

 Java unterstützt heute bereits verschiedene Netzwerk-Protokolle. Schnittstellen zu Internet Protokollen wie TCP/IP und HTTP sind bereits beinhaltet. Dies erleichtert es erheblich, netzwerkzentrische und verteilte Anwendungen zu schreiben.

 Aus dem Blickwinkel der Programmierer gesehen ist Java eine sehr formelle, geradelinige Sprache. Es ist sichergestellt, daß jede Art von Problemen bei der Programmierung bereits in der frühen Phase der Entwicklung offensichtlich werden - und nicht erst dann, wenn der Anwender die Applikation bereits einsetzt. Für den Anwender heißt das robustere und fehlerfreie Anwendungen.

 Zwei der großen Problematiken im Computerbereich sind: Sicherheit und Viren. Da Java darauf ausgerichtet wurde, Anwendungen für verteilte Systemumgebungen zu entwickeln, beinhaltet die Sprache eine Reihe von Sicherheitsaspekten - ausgehend vom Grundsatz, wie Daten manipuliert werden, bis zu Techniken, basierend auf Public Key Encryption. Damit wird sichergestellt, daß in Java entwickelte Anwendungen nicht mißbraucht werden können, um Daten auf dem Client-Computer zu korrumpieren.

 Java ist eine multi-threaded Sprache, d.h., mehrere, unabhängige Prozesse könnengleichzeitig ausgeführt werden. Es enthält zahlreiche Basisfunktionen, um Operationen innerhalb der Threads zu synchronisieren. Dies erleichtert es Programmieren enorm, multi-threaded Anwendungen zu entwickeln.

 Um den Source Code eines Programms in eine Anwendung umzuwandeln, wird entweder der Source Code kompiliert, so daß er ein unabhängiges, ausgeführbares Programm dargestellt, oder er wird durch einen Interpreter auf der Maschine des Benutzers interpretiert. Kompilierte Anwendungen sind immer schneller als interpretierte.

 Um Java Code in eine Applikation umzuwandeln, ist ein Zweiphasen - Prozeß erforderlich. Hieraus resultiert dies Betriebssystem - Unabhängigkeit von Java. Das Programm wird durch den Entwickler zuerst zu Byte Code kompiliert, der an die Anwender verteilt wird. Auf der Maschine des Benutzers nimmt ein kleiner, schneller Interpreter den komplilierten Byte Code auf und wandelt ihn in Maschinen-Instruktionen um, die der Computer verstehen kann. Unterschiedliche Betriebssystem erfordern unterschiedliche Interpreter. Und diese wurden bereits für zahlreiche Plattformen entwickelt.


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