Tour #11: Mozart-Reise Wien – Prag

 

13 Tage, 12 Nächte

 

Reiseplan:

Die Anreise nach Wien und die Rückreise von Prag erfolgt in eigener Regie.

 

  1. Tag: Wien
  2. Nach der Ankunft in Wien beziehen Sie Ihr Komforthotel mitten im Zentrum.

    Für den Abend haben wir für Sie Karten für die Oper besorgt.

  3. Tag: Wien – Stockerau (32 km)

Die Kutschen sind vor dem Hotel vorgefahren, über den Rathausplatz geht die Reise durchs geschäftige Wien und entlang am Donauufer.Je nach Wasserstand der Donau haben wir zwei Alternativen:

Mittagessen im Restaurant Tuttendörfl direkt an der Donau. Danach Fahrt durch die ausgedehnten Auwälder. Wir erreichen den Marktplatz von Stockerau, wo in der Postkutschenzeit erstmals die Pferde gewechselt wurden. Hier bleiben wir die Nacht.

  1. Tag: Stockerau – Hollabrunn (33 km)
  2. Wir fahren vom Marktplatz von Stockerau ab; der Weg führt uns durch Weingärten und Kornfelder. Endlose Alleen und Naturwege vermitteln den Eindruck, wie das Reisen mit Pferd und Wagen vor einigen hundert Jahren gewesen sein muß. Unser mittägliches Picknick nehmen wir am Barockschloß des Grafen Schönborn in Obermallebern ein. Auf dem weiteren Weg sehen wir von unseren Kutschen aus große Eichenwälder mit Wildschweinen, Daneben wieder Getreidefelder und immer wieder Weingärten. Aus dem großen Wald kommend, fahren wir in Raschala bei Hollabrunn ein, wo uns die Kellermänner in ihre Kellergasse einladen zu einer Weinprobe mit Brettljause und Musik. Die Nacht bleiben wir in Hollabrunn

  3. Tag: Hollabrunn – Retz (34 km)
  4. Morgens warten die Kutschen schon vor dem Hotel. Der Weg verläuft über sanfte Hügel und offenes Land; heute gibt es entlang unserem Weg keine Wälder. Auf der Südseite der Hänge Weingärten, auf der Nordseite wieder Kornfelder. Mittags halten wir im Schloß Guntersdorf, wo uns der Graf die Einfahrt erlaubt hat. Weiter geht der Weg durch kleine Weindörfer auf dem Höhenrücken entlang, von wo wir schon von weitem das Städtchen Retz beherrschend auf dem höchsten Hügel sehen. Über der Stadt ragt eine weiße Windmühle auf. Retz liegt unweit der tschechischen Grenze, die hier noch vor wenigen Jahren den fast undurchdringlichen Eisernen Vorhang bildete. Die Pferde klappern durch die Stadttore hinein auf den mittelalterlichen, gut erhaltenen Marktplatz mit seinem historischen Rathaus. Abends werden wir die riesigen unterirdischen Weinkellereien, die größten Österreichs, besuchen und danach im historischen Rathaussaal  Musik hören.

  5. Tag: Retz – Vranov (31 km)
  6. Die Gespanne ziehen einen langen, steilen Berg hinauf, wir passieren die weiße Windmühle, die wir schon vortags gesehen haben; von hier ein wunderbarer Blick weit hinaus aufs Land. Durch dichte Wälder, auf kurvenreichen, engen Wegen kommen wir näher und näher an die Grenze. Unser Mittagessen nehmen wir in Niederfladnitz ein, einem kleinen Dorf am Wege. Danach auf steilen Wegen bergab in das tiefe Tal der Thaya, die hier die Grenze zu Tschechien bildet. Hoch über dem Fluß thront die düstere Grenzfestung Hardegg; Herzog Ferdinand lebte hier, bevor er Kaiser von Mexiko wurde und später nach einem Umsturz hingerichtet wurde. Unmittelbar an der hölzernen Grenzbrücke machen wir Mittag. Die Grenze ist hier nur für Fußgänger und Gespanne, noch dazu nur für Österreicher und Tschechen offen; wir aber haben eine Ausnahmegenehmigung: Wir reisen nun in Tschechien, oder wie man früher gesagt hätte: durch Böhmen. Abends erreichen wir Vranov, ein kleines verschlafenes Nest, überragt von einem eindruckvollen Schloß. Ein Besuch des Schlosses und ein ritterlicher Schwertkampf beenden diesen Tag.

  7. Tag: Vranov – Telc (55 km)
  8. Bergiges Land und Wälder begleiten uns. Hoch über dem Stause der Thaya, an den Ruinen alter Grenzfestungen vorbei, kommen wir durch kleine Dörfer, die sich wohl in den letzten hundert Jahren kaum verändert haben. Mittags Picknick im Schloßhof von Police. Am späten Nachmittag rumpeln die Kutschen über Kopfsteinpflaster durchs Stadttor von Telc, mitten auf den wohl schönsten mittelalterlichen Marktplatz Böhmens und Mährens. Wir besichtigen das Schloß und  können abends einem Kammerkonzert lauschen.

  9. Tag: Telc – Jihlava/Iglau (35 km)
  10. Die Kutschen nehmen uns vor dem Hotel am Markt auf und verlassen Telc in nördlicher Richtung auf alten Alleen und entlang der Ufern kleiner Seen. Zum Lunch-Picknick rasten wir an der Burgruine von Rosteijn. Bergauf, bergab geht es durch das Hochland Mährens bis wir nach Jihlava, das ehemalige Iglau, hineinfahren, eine größere Stadt. Wir halten vor dem Grandhotel in unmittelbarer Nachbarschaft zum geschäftigen Markt. Das Abendprogramm sieht typisch böhmisches Essen vor und eine Unterhaltung durch eine der kölassischen böhmischen Blaskapellen.

  11. Tag: Jihlava – Havlickuv Brod/Deutsch Brod (34 km)
  12. Dichte Wälder und offenes Land wechseln einander ab. Kleine Dörfer und riesige LPGen (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften) liegen am Weg. Unsere Mittagspause ist in der Nähe von Stoky. Bald sehen wir Havlickuv Brod, wieder eine größere Stadt. Nachdem wir die Industriezone durchfahren haben, halten wir vor dem Hotel "Slunce", am Rande der Innenstadt. Der Abend sieht eine Ballett-Aufführung vor.

  13. Tag: Havlickuv Brod – Kutna Hora / Kuttenberg (56 km)
  14. Der Weg führt uns am Ufer des Flüßchens Szava nach Nordwesten. Große Wälder liegen hinter uns, Wenn wir den kleinen See von Zbysov erreichen, erwartet uns ein Picknick. Spät am Nachmittag erreichen wir Kutna Hora, die Kupferbergwerksstadt. Im Hotel "Medinek" am Marktplatz bleiben wir die Nacht. In der berühmten Kathedrale der Hl. Barbara, der Patronin der Knappen, lauschen wir abends Mozarts Requiem mit Chor und Orchester.

  15. Tag: Kutna Hora – Jevany (56 km)
  16. Die Kutschen fahren auf stillen Wegen nach Westen durch sehr einsames Land, wieder begleiten uns große Wälder mit verstreuten Förstereien darin, kleinen Seen und verträumten Flüssen. In einem grünen Tal bei Hrysely finden wir unseren Picknickplatz. Nach einer längeren Fahrt im Tale des Flüßchens Jevansky erreichen wir spät das wunderschön gelegene kleine Villendorf Jevany, Wohnsitz Prager Künstler und Prominenter (u.a. Karel Gott). Ein Volksmusikabend mit Liedern und Tänzen beschließt diesen Tag.

  17. Tag: Jevany – Prag (50 km)
  18. Früh am Morgen brechen wir auf zur letzten Etappe. Der große Wald hinter Jevany ist der letzte auf dieser Reise. Ab Mnichovice wird das Land dichter besiedelt, der bessere Zustand der Wohnhäuser zeigt an, daß wir uns der tschechischen Hauptstadt nähern. Auf halbem Wege, bei Schloß Pruhonice, machen wir noch einen Mittagshalt. Von weitem sehen wir schon die Silhouette Prags mit den trostlosen Wohnblocks der Vorstädte. An der Roten Kirche von Kunratice vorbei fahren wir in die Innenstadt von Prag. Entlang des Moldauufers rollen wir in die geschäftige "Goldene Stadt" mit ihren schönen Brücken über den Fluß, darunter die berühmte Karlsbrücke. Wir queren den geschichtsträchtigen Wenzelsplatz und fahren vor dem Hotel "Intercontinental" vor. Am Abend besuchen wir das berühmte "Schwarze Theater".

  1. Tag: Prag
  2. Während unsere Pferde ihren wohlverdienten Ruhetag genießen, machen wir vormittags eine interessante Stadtführung. (*) Für den Nachmittag ist in der Bertramka, Mozarts Residenz in Prag, ein Konzert vorgesehen. Und als letzter Höhepunkt am Abend eine Vorstellung im Prager Nationaltheater.

  3. Tag: Abfahrt von Prag
  4. Nach dem Frühstück endet die Mozartreise Wien – Prag. Unsere Gäste begeben sich in eigener Regie zum Flughafen oder Bahnhof zu weiteren individuellen Programmen.

     

 

Inbegriffen im Preis:

 

Termin: nach Vereinbarung für mindestens 12 Teilnehmer

Fahrtroute