Tour #14: Pückler-Reise
4 Tage, 3 Nächte
Der Fürst 
Fürst Pückler: ein vielbegabter Abenteuerer, der durch und durch Romantiker, keinen Gedanken auf gesellschaftliche Konventionen oder materielle Sicherheiten verschwendet, ein skandalumwitterter, dabei melancholischer Draufgänger, ein Genießer, ein leidenschaftlicher Gartengestalter, ein gefragter Reiseschriftsteller, von seinen Zeitgenossen geliebt und gehaßt. Wir finden ihn auf (vergeblicher) Brautschau in England, an der Spitze der berittenen Truppe im nordafrikanischen Hohen Atlas, an der Seite der von ihm leidenschaftlich geliebten Machbuba, die er auf dem Sklavenmarkt in Ägypten gekauft und ins heimatliche Muskau gebracht hat – eine weitere Provokation.
Hermann Ludwig Heinrich Graf von Pückler:
geb. 30.10.1785, gefürstet: 1822, gest. 4.2.1871
(aus: Heinz Ohff „Der Grüne Fürst“)
Die Parks
In den von ihm geschaffenen Parks zunächst in Muskau, später in Branitz
suchte er mit den Mitteln der englischen Park- und Landschaftgestaltung die
„ideale Landschaft“ zu formen. Diese Parks, nach den Zerstörungen im Krieg
(Muskau war im April 1945 Hauptkampflinie) und nach Jahren der Vernachlässigung,
wiederhergestellt, sind im Gartenbau etwas Einmaliges.
Bot in Muskau noch die bestehende Auenlandschaft mit den Hochufern der Neiße
eine vorgegebene Formung und eine Anregung für den Landschaftsbauer Pückler, so
fand er später in Branitz bei Cottbus praktisch eine Sandebene mit kargem
Bewuchs vor, in der jede noch so kleine Erhebung und mehr noch die stattlichen
Hügel und die Landschaftspyramiden erst von Menschenhand gestaltet werden
mußten, um dem dortigen Park ein abwechslungsreiches Gesicht zu geben.
Die Verwaltungen beider Parks ermöglichen es großzügig, den Gästen der
Postkutsche wie auch den Selbstfahrern, diese Parks auf eine Weise
kennenzulernen, für welche einst diese Wege gebaut worden waren, nämlich mit der
Kutsche.
Die vorliegende Reise auf dem „Kutschenweg“ ist Bestandteil des
Fürst-Pückler-Weges, eines Projektes der Internationalen Bauaustellung (IBA)
Fürst-Pückler-Land.
Reiseplan:
1. Tag:
Ankunft in Bad Muskau, Hotel „Am Schloßbrunnen“ im Norden
des Pückler-Parks.
Gelegenheit zum Stadtbummel auf beiden
Seiten der deutsch-polnischen Grenze.
2. Tag:
10.00 Uhr Abfahrt der Postkutsche vom Hotel; durch den Muskauer Park
und entlang
der Neiße nach Jerischke mit Besuch des Info-Punktes zum
Muskauer Faltenbogen,
einer geologischen Besonderheit der Lausitz. Entdecken Sie das
Erlebnis Kristall in der Glashütte Döbern.
Im Anschluss fährt Sie die Kutsche zur
Pension „Kristall-Bowling“ , wo wir
übernachten.
3. Tag:
Weiterfahrt um 9.00 Uhr durch die
idylische Landschaft des Altbergbaugebietes im Muskauer Faltenbogen zu
Strittmatters Laden
in Bohsdorf.
Lernen Sie die Schokoladenseite der Lausitz in der Confiserie
in Hornow kennen! Nach einer Mittagspause in Bagenz,
direkt am Stausee, fährt die Postkutsche über Land zum Branitzer Park mit seinen
bekannten Pyramiden, dem Schloss mit Fürst-Pückler-Museum und historischen
Wohnräumen.
Übernachtung in einem Cottbuser
Hotel.
4. Tag:
Entweder individuelle Heimreise oder alternativ eine zweite Nacht im Hotel.
Erkunden Sie die Einmaligkeit des Spreewalds mit einer
Kahnfahrt auf den Fließen!
5. Tag:
Rückfahrt mit der Postkutsche zurück nach Döbern.
Aufstieg auf den Aussichtsturm am Felixsee mit Bademöglichkeit.
6. Tag:
Die Postkutsche bringt Sie von Döbern nach
Bad Muskau. Zwischenstopp im
Dschungel-Imbiss in Jockersdorf. Übernachtung dort wieder
im Hotel „Am Schloßbrunnen“
7. Tag:
Individuelle Heimreise